GEMEINSAM GESUNDHEIT GESTALTEN

B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg

Gesundheitspolitische Positionen

Der demografische Wandel, aber auch strukturelle Unzulänglichkeiten innerhalb des Versorgungssystems, sind nur einige der gesundheitspolitischen Herausforderungen, deren Bewältigung das Land vor eine Daueraufgabe stellen.

Die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg wirkt vor diesem Hintergrund aktiv an der Gestaltung tragfähiger und effizienter Versorgungsstrukturen mit und setzt Impulse, um die gesundheitspolitischen Weichen im Land immer wieder neu zu stellen.

Mit Fakten- und Positionspapieren nimmt die B 52-Verbändekooperation zu wichtigen Themenfelder der Gesundheitspolitik Stellung und untermauert diese mit Zahlen, Daten und Fakten.

Positionspapier zur Notfallversorgung (2018)

Für die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg, hat die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in lebensbedrohlichen Situationen oberste Priorität. Überfüllte Notaufnahmen in Krankenhäusern und überlastete Rettungsdienste sind nur zwei Themenfelder, die aktuell in der Landespolitik besonders in der Diskussion stehen. Kern der integrierten Notfallversorgung muss nach Auffassung unserer Kooperationsgemeinschaft ein möglichst reibungsloses Zusammenwirken der Beteiligten aus den Bereichen Rettungsdienst, Krankenhäuser und Vertragsärzte sein.

Mit diesem Positionspapier wollen wir die Fehlentwicklungen und Lösungsansätze aufzeigen. 

Die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg plädiert in sechs Positionen für eine konsequente Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Notfallversorgung in Baden-Württemberg.

Krankenhausversorgung 2017

Die Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg ist im Umbruch. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass in der Presse über Neubauvorhaben, Umstrukturierungen, Zusammenschlüsse oder Schließungen von Krankenhäusern und damit verbundene Diskussionen berichtet wird. Um diese Diskussionen sachlich zu fundieren, hat die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg, bestehend aus dem BKK Landesverband Süd, der IKK classic, der Knappschaft und dem Verband der Ersatzkassen ein Fakten- und Positionspapier zur Krankenhausversorgung im Land erstellt. Damit werden im Jahr 2013 zusammengestellten Zahlen, Daten und Fakten zur Krankenhausversorgung in Baden-Württemberg fortgeschrieben.

Dabei sehen sich die Autoren in namhafter Gesellschaft. So hat Anfang des Jahres der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha im Interview mit der Stuttgarter Zeitung erheblichen Handlungsbedarf konstatiert und dafür plädiert, kleinere Kliniken zu schließen und die Krankenhausversorgung im Land in größeren, leistungsfähigeren Kliniken mit größerem Spektrum zu konzentrieren. Das B 52-Faktenpapier untermauert die Positionen des Ministers und konkretisiert diese mit strukturellen Maßnahmen, in deren Fokus das Wohl der Patienten stehen muss.

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Faktenpapier (2016)

Die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg bekennt sich ausdrücklich zu einer bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Versorgung mit niedergelassenen Vertragsärzten, in deren Fokus das Wohl der Patienten steht. Um diese zu sichern, wurden bereits große Anstrengungen unternommen. Dennoch besteht nach wie vor in vielen Planungsbereichen eine ärztliche Überversorgung. Gleichzeitig zeigen sich in weniger attraktiven Regionen zunehmend Schwierigkeiten bei der Nachbesetzung ausscheidender Vertragsärzte.

In dieser ambivalenten Situation enthält das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vielversprechende Ansätze zur Vermeidung und Bekämpfung der Unterversorgung sowie zum Abbau der Überversorgung. Seine Umsetzung bietet Chancen und Möglichkeiten für eine weitere Verbesserung der Versorgungssituation im Land. Die B 52-Verbändekooperation plädiert dafür, von diesen Möglichkeiten aktiv Gebrauch zu machen.

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Landtagswahl (2016)

Baden-Württemberg verfügt über ein hervorragendes Gesundheitssystem. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist sowohl die Zahl der Pflegebedürftigen als auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen gering. Die Menschen werden im Bundesvergleich am seltensten krankgeschrieben und sie leben am längsten.

Damit dies auch unter den sich stetig verändernden Rahmenbedingungen so bleibt, sind gemeinsame Anstrengungen von allen Akteuren unseres Gesundheitswesens unerlässlich. Der demografische Wandel, der medizinisch-technologische Fortschritt sowie strukturelle Unzulänglichkeiten innerhalb des Versorgungssystems sind nur einige der vor uns liegenden Herausforderungen, deren Bewältigung eine Daueraufgabe darstellt.

Vor diesem Hintergrund haben die Partner der B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl zentrale gesundheitspolitische Positionen zusammengefasst.

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Zukunft der Pflege (2015)

In den 20 Jahren seit der Einführung der Pflegeversicherung ist es den Pflegekassen und ihren Partnern in Baden-Württemberg gelungen, flächendeckend eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Pflegeinfrastruktur aufzubauen und zu etablieren.

Gleichzeitig bleibt es eine wichtige Aufgabe, die vorhandenen Strukturen und Instrumente den sich wandelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Vor diesem Hintergrund begrüßt die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg die zahlreichen Aktivitäten mit diesem Ziel in Bund und Land.

Für die B 52-Verbändekooperation ist dabei von zentraler Bedeutung, dass geplante Maßnahmen den regionalen Gegebenheiten Rechnung trägt und den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen im Land entspricht.

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