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Notfallversorgung (2018)

Wie kaum ein anderes gesundheitspolitisches Thema treibt die Notfallversorgung die Landespolitik in Baden-Württemberg um. Die
B 52-Verbände-
kooperation Baden-Württemberg lud deshalb am 24. Juli 2018 unter dem Titel "Quo vadis Notfallversorgung - Baden-Württemberg setzt Akzente" Praktiker aus den verschiedenen Sektoren ein. Diese zeigten vor rund 150 Teilnehmern im Stuttgarter Hospitalhof sowohl den Handlungsbedarf als auch Lösungsansätze auf.

Dass dies ein Tag mit sehr offenen Einblicken in den Versorgungsalltag wurde, ist vor allem Dr. Lisa Federle, Leitende Notärztin aus Tübingen, Prof. Dr. Oliver Hautmann, Ärztlicher Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Notfallmedizin des RKH Klinikums Ludwigsburg sowie Dr. Doris Reinhard, Leiterin der Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Offenburg, zu verdanken. Es wurde deutlich, dass echte Notarztindikationen eher die Ausnahme als die Regel sind und ein Großteil der Patienten in der Notaufnahme dort nicht hingehören.

Nachdem Dr. Christopher Niehues interessante Einblicke in die Notfallversorgung aus wissenschaftlicher Sicht gab, startete die Podiumsdiskussion, die schnell die Möglichkeiten der Digitalisierung in den Mittelpunkt rückte. So sahen alle Beteiligten, darunter Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Geschäfts-
führender Ärztlicher Direktor des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, Biggi Bender von der B 52-Verbändekooperation, Dr. Johannes Fechner,  Stv. Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg sowie Prof. Hermann Schröder, Leiter der Abteilung Rettungsdienst im Innenministerium Baden-Württemberg, großes Potential in Projekten wie DocDirekt. Einig waren sich alle Diskutanten unter der Moderation von Dr. Florian Staeck von der Ärztezeitung, dass die flächendeckende Einrichtung von integrierten Notfallzentren notwendig sei, um den ärztlichen Notfalldienst, die Notaufnahmen der Krankenhäuser und den Rettungsdienst besser zu vernetzen.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung der B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg: "Von neun Einsätzen war nur einer ein wirklicher Notfall!"

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