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Innovationen im Gesundheitswesen

Innovationen werden im Gesundheitswesen oft ambivalent betrachtet. Einerseits können Sie die medizinische Versorgung der Bevölkerung zweifellos verbessern und/oder Prozesse rationalisieren. Andererseits gehen mit dem medizinisch-technischen Fortschritt meist auch hohe Kosten einher. Wie können wir also unser solidarisch finanziertes Gesundheitswesen so regulieren, dass es offen ist für nachgewiesen wirksame Fortschritte, ohne zugleich die Wirtschaftlichkeit des Systems in Frage zu stellen? Ist der Zugang von Innovationen in unser Gesundheitswesen zu langsam und zu bürokratisch? Welche ethischen und gesellschaftlichen Grenzen sind zu beachten?

Zu diesen Fragestellungen gelang es der B 52-Verbände-
kooperation Baden-Württemberg am 5. Juli 2017 im Hospitalhof in Stuttgart hohe Fachkompetenz zu versammeln. So begrüßte Anton Haupenthal im Namen der B 52-Verbändekooperation den unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses Professor Josef Hecken, von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon) Dr. Michael Lauk sowie vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Prof. Dr. med. Giovanni Maio.

Es ergab sich eine fesselnde Veranstaltung, die zahlreiche Anstöße und Impulse im Spannungsfeld zwischen Innovationen und ihren finanziellen, strukturellen sowie ethischen Grenzen geben konnte.

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